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Kyffhäuser Kameradschaft Woltorf e.V.
Schießsport erfordert höchste Konzentration und Körperbeherrschung. Man könnte fast sagen, es ist wie ein autogenes Training mit Hilfsmitteln unter sportlichem Aspekt. Ein Schütze muss seine Körperreaktionen sehr genau kennen. Neben dem „äußeren Anschlag“ (das, was man äußerlich sieht: der Schütze steht dort mit der Waffe im Anschlag), gibt es noch den „inneren Anschlag“. Das bedeutet, dass der Schütze vor jedem Schuss nach innen horcht, ob der Körper korrekt ausgerichtet ist, denn jede kleinste Muskelverspannung beeinträchtigt das Schussergebnis. Der Schütze ruht in sich selbst.
Es ist schon eine interessante Mischung: Der Körper ist ruhig, der Geist ist hoch konzentriert – denn schließlich zählt ja das Ergebnis. Es erfordert schon einige Übung, sich gerade bei Wettkämpfen, bei denen jeder Ring zählt, innerlich ruhig zu stellen. 

Doch auch wenn es nicht immer gelingt – es macht trotzdem Spaß. Man lernt nebenbei auch viele nette Leute kennen...
Luftgewehr : 
Der Schütze ist bestrebt, die Mitte einer Schießscheibe zu treffen, die 10 Meter entfernt ist. Der Durchmesser der „Zehn“ beträgt 0,5 mm mit ± 0,1 mm Toleranz. Dazu zielt er oder sie mit Hilfe eines Diopters und eines Korntunnels und löst den Schuss durch das Drücken des leichtgängigen Abzuges. Besonders wichtig ist dabei eine ruhige Hand und Konzentrationsvermögen des Schützen.
Kleinkaliber : 
Das Kleinkaliberschießen  unterscheidet sich nicht stark vom Luftgewehrschießen, nur ist beim Kleinkaliberschießen die Schießscheibe zwischen 25 und 100 Meter entfernt und entsprechend größer. Beim Schießen mit Kleinkaliberwaffen auf 50 m Entfernung (der Standard-Entfernung) hat der Ringspiegel einen Durchmesser von 15,44 cm und die Zehn ist 10,4 mm groß.
Kleinkaliberwaffen (Gewehr und Pistole) werden im Schießsport als „Feuerwaffen“ bezeichnet (im Gegensatz zu den Luftdruck-, bzw. Druckluftwaffen).
Pistole: 
Das Luftpistolenschießen ist eine Schießsportart, bei der mit einer Luftpistole auf eine Schießscheibe geschossen wird. Diese kann entweder die Luft durch einen Spannhebelmechanismus, mit komprimierter Luft gefüllten Kartuschen oder aber mit CO2-Kartuschen funktionieren. Das Schießen findet grundsätzlich „stehend-freihand“ statt, d.h. die Luftpistole wird mit ausgestrecktem Arm und nur mit einer Hand gehalten. Ausnahmen hiervon gelten für Senioren der Klasse C. 
Gezielt wird über Kimme und Korn. Die Entfernung zur Scheibe beträgt wie beim Luftgewehrschießen 10 Meter, aber der Zehner-Ring fällt mit 11,5 Millimetern Durchmesser größer aus. Um den Abzug auszulösen, muss ein Gewicht von mindestens 500 Gramm überwunden werden.